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Wilhelm Busch und die grenzüberschreitende Steuerberatung

 

Mit grenzüberschreitender Steuerberatung ist es manchmal wie bei Wilhelm Busch. Das können Sie sich nicht vorstellen? Ich verrate es Ihnen:

„Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt.“ Was hat das Zitat mit grenzüberschreitender Steuerberatung zu tun? Mit unserem Standort in Zürich und damit, wie es zu diesem Büro gekommen ist: Seit Anfang 2019 leite ich den Züricher Standort unserer Kanzlei. Als mir die Geschäftsführung damals anbot, Partner zu werden, wäre es fast gescheitert, weil ich nicht jeden Tag mehrere Stunden beim Pendeln nach Konstanz verlieren wollte – diese Zeit investiere ich lieber für Mandanten. Also haben wir nachgedacht und gemeinsam die Idee entwickelt, uns auch in Zürich niederzulassen und von hier aus vor allem grenzüberschreitend tätig zu sein. Gesagt, getan.

Wir haben erstmal angefangen zu schauen, wo wir hin könnten. Nachdem ich verschiedene Liegenschaften ins Auge gefasst hatte, haben wir das gewählt, wo wir jetzt sind, weil es ganz neu eröffnet hat. Eröffnet? Richtig gelesen. Es handelt sich nämlich um ein Großraumbüro mit Start-up-Flair und vielen, verschiedenen Arbeitsnischen. Auch die Innenarchitektur ist grenzüberschreitend: Die Arbeitsflächen überall sind aus Holz, die Stühle sind Designobjekte zum Sitzen, auf dem Parkett stehen und gedeihen viele Grünpflanzen im Tageslicht der großen Fenster. Wer mag, kann auch auf den gelben Sofas in der Mitte des Raumes Platz nehmen. Oder auf den Schaukeln (kein Witz). Wenn ich mehr Diskretion brauche, gehe ich nach hinten in einen der kleineren Räume, die durch Glaswände abgetrennt sind.

Max und Moritz bin ich hier noch nicht begegnet, aber vielen Leuten, es ist immer etwas los. Trotzdem ist es leise genug, dass man sich gut konzentrieren kann. So sind jedenfalls die Rückmeldungen von Mandanten, die wegen grenzüberschreitender Steuerthemen kommen. Wie zum Beispiel eine Frau mittleren Alters, die ein Vermietungsobjekt in Deutschland hat, aber in der Schweiz arbeitet und deshalb zwei Steuererklärungen brauchte. Das Büro hat sie angenehm überrascht, weil es nicht dem Steuerberater-Klischee entspricht. Nachfolgeplanung übernehmen wir zum Beispiel auch grenzüberschreitend für Mandanten, aber nicht fürs Büro. Was als Übergang geplant war, wird wohl bleiben, weil es uns und den Mandanten ausnahmslos gut gefällt.

S.E.

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